Zusammensetzung und Menge der Flüssigkeit sind entscheidend
Kondensat kann verteiltes Öl, stabile Emulsionen und weitere Verunreinigungen enthalten. Die Auslegung beruht deshalb auf der Eignung der konkreten Technologie, dem Flüssigkeitsdurchfluss und den Betriebsbedingungen. Ein klar aussehender Ablauf bestätigt allein weder seine Zusammensetzung noch die Zulässigkeit der Einleitung in eine bestimmte Kanalisation.
Wie QWIK-PURE dazu passt
Bei aktiven QWIK-PURE-Varianten wird Kondensat mit gesteuerten Luftimpulsen durch Filterpatronen gedrückt. Das unterscheidet sich vom rein schwerkraftgetriebenen Durchfluss. Für die konkrete Größe sind Kapazität und Anschlussanforderungen zu prüfen. Das ausführliche Angebot finden Sie unter Kondensataufbereitung.
Was Sie in der Praxis prüfen sollten
- Erfassen Sie Kondensatquellen und die maximal erwartete Menge.
- Prüfen Sie die Eignung des Geräts für Flüssigkeitszusammensetzung und dokumentierten Einsatz.
- Sorgen Sie für Ablaufkontrolle und korrekten Umgang mit verbrauchten Medien.
Modellbeispiel
Die Rechnung nimmt 5 l/h während 8 Stunden an, also etwa 40 Liter täglich. Die Auslegung muss auch momentane Ablaufmengen und ungünstigere Sommerbedingungen bewältigen. Der Tagesmittelwert allein bestimmt weder die richtige Größe noch die belegte Ablaufqualität.
Worauf Sie achten sollten
- Das Gerät verwechseln mit dem Ölabscheider des Kompressors.
- Aus der Installation automatisch eine Einleitgenehmigung ableiten.
- Sättigung oder Alarm ignorieren, nur weil weiterhin Flüssigkeit abläuft.
Lässt sich jedes Kondensat mit demselben Abscheider behandeln?
Nein. Verunreinigungsart und bestimmungsgemäßer Einsatz des konkreten Geräts müssen geprüft werden. Schwierige Emulsionen oder weitere Beimengungen können eine andere Behandlung erfordern. Ohne Belege lässt sich kein universeller Restölgehalt versprechen.