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Artikel und Praxiserfahrungen

Übergeordnetes Steuerungssystem Atlas Copco ES – Erfahrungen aus der Praxis

Wir führten bei einem Maschinenbauunternehmen Messungen an vier 90-kW-Kompressoren mit Last-Leerlauf-Regelung durch.

Wir führten bei einem Maschinenbauunternehmen Messungen an vier 90-kW-Kompressoren mit Last-Leerlauf-Regelung durch.

Wir stellten fest, dass die Kompressoren im Dreischichtbetrieb zu etwa 80 % ausgelastet sind und jährlich rund 30 Mio. Nm3 Luft erzeugen.

Die derzeitigen Erzeugungskosten für 1 Nm3 Luft betragen 0,4 CZK. Das Unternehmen bezahlt somit jährlich etwa 12 Mio. CZK für Strom zur Drucklufterzeugung.

Da die Kompressoren ausschließlich über eine eingestellte Druckkaskade gesteuert werden, entfallen rund 20 % dieser Energie auf den Leerlaufbetrieb. Dieser unnötige Energieverbrauch lässt sich durch ein übergeordnetes Steuerungssystem reduzieren, das den Kompressorbetrieb mit eigener Regelungslogik und im Produktionsbereich verteilten Drucksensoren steuert.

Der Leerlaufbetrieb lässt sich nicht vollständig vermeiden. Es wird jedoch mindestens eine Halbierung erwartet, was einer jährlichen Einsparung von 1,2 Mio. CZK entspräche.

Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil ist der niedrigere mittlere Systemdruck durch ein engeres Regelband. Die geschätzte Drucksenkung um etwa 0,5 bar reduziert die Energiekosten um weitere 3,5 %, also 300.000 CZK pro Jahr. Das übergeordnete Steuerungssystem kostet rund 500.000 CZK. Mit der vorgeschlagenen Lösung würden auch die Erzeugungskosten auf etwa 0,35 CZK/Nm3 sinken.

Übergeordnetes Steuerungssystem Atlas Copco ES – Erfahrungen aus der Praxis – PEMA-Foto

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